Rette sich wer kann!
Einheitssatz für Krankenversicherung
Ab Januar 2009 werden die Bürger zu spüren bekommen, was die Gesundheitsreform für sie bedeutet. Nämlich steigende Beiträge.Die Krankenkassen bekommen durch den Gesundheits-fonds das Recht der Berechnung des Beitragssatzes entzogen. Stattdessen wird ihnen künftig ein Einheitssatz zu Verfügung gestellt.
Selbst hoch verschuldete Kassen wie die AOK müssen dann damit auskommen. Vermutlich werden durch die Bank die möglichen Zusatzbeiträge verlangt werden. Diese sind natürlich vom Versicherten alleine zu tragen. Wie mit einem einheitlichen Beitrag der Wettbewerb gesteigert werden soll ist sowieso ein Rätsel. Im Gegenteil, dies sieht vielmehr nach Planwirtschaft aus. Wohin das führt wissen wir alle.
Von Frau Schmidt so gewollt, wird auch die Private Krankenversicherung teurer. Denn die gesetzlich vorgeschriebene Übertragbarkeit der Rückstellungen in den Basistarif muss ja bezahlt werden. Ein weiterer Grund ist, dass die in der PKV vereinbarten Leistungen nicht wie in der GKV gekürzt werden können. In der PKV sind inzwischen rund 120 Mrd. Euro an Rückstellungen vorhanden. Somit haben ca. 8% der Bevölkerung diesen Beitrag zur Sicherung im Alter angesammelt. Wie hoch müssten dann die Rücklagen bei den restlichen 92% (den GKV versicherten) sein, um für das demografische Problem gerüstet zu sein? Da ist nichts! Wie soll da das derzeitige medizinische Versorgungsniveau gehalten werden?
Wer die Möglichkeit hat, sollte deshalb so schnell wie möglich wechseln.
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